Sonntag, 27. Mai 2018

Leirvik, Norwegen, 23. bis 24. Mai 2018

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Route: 59 Seemeilen, bis heute: 512
12:14 Stunden, Temp.: 14-14°C
Sonnenaufgang: 04:41, Sonnenuntergang: 22:28













Tananger 10:26Uhr, Leinen los und ab nach Austreim. Nicht doch, wir fahren bis Leirvik. Inzwischen hatten wir auch vor, bis Kleppevik zu fahren, aber es wäre doch zu spät geworden.



Haugesund voraus ...


Marilyn Monroes Rücken entzückt immer noch!









Sletta, in Ruhe hinter uns gelassen!
Hardanger, Eingangsstimmung ...








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Donnerstag, 24. Mai 2018

Tananger, Norwegen, 21. bis 23. Mai 2018

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Route: 53 Seemeilen, bis heute: 453
08:53 Stunden, Temp.: 18-17°C
Sonnenaufgang: 04:51, Sonnenuntergang: 22:16













Rekefjord 09:15Uhr, es ist sonnig aber nicht warm, wir haben die Jacken angezogen.

Im Hafen haben wir das Groß gesetzt, den Wind hatten wir sowieso in der Nase. Kaum aus dem Fjord, die Anglerboote überall. Nachdem wir sie hinter uns gelassen haben, setzen wir die Genua,  ausgebaumt. Wir befinden uns auf einem Vorwindkurs.

Die Maschine aus und die Fahrt über 6Kn. Der Wind wird allmählich stärker und wir nehmen noch mehr Fahrt auf. Mit 14Kn Wind sind wir mit 7,5Kn unterwegs, nur die seitliche Dünung schaukelt uns alle 13,5 Sekunden so richtig.
Das Groß mittig zu setzen hilft nicht, der Wind ist exakt von Achtern. Also schaukeln wir weiter und stellen uns darauf ein.
Es dauert ca. 2 Stunden bis wir Egersund und dann Sirevåg passieren. Die Genua fängt an zu schlagen, sie wird geborgen. Der stärkere Wind gleicht die fehlende Genua aus.
Er wächst auf bis zu 22Kn und wir sind mit über 8Kn unterwegs.

Inzwischen haben wir uns selbst überholt, die Ankunftszeit kommt näher und näher.

Das Kardinalszeichen von Jærens Rev in Sichtweite, freuen wir uns, dass es nach der Wende etwas ruhiger werden soll. Die Wellen wachsen so schnell und legen uns immer mehr auf die Seite.

Nördlich des Seezeichens wenden wir, und nun? Die dicke Dünung hat die Windwellen auf die Schultern genommen und wie eine Horde Elefanten reiten sie der Küste entlang, wir dazwischen auf wechselnden Elefanten.

2 lange Stunden hat es gedauert bis wir die Wende nach Osten, Richtung Hafen, vollzogen hatten. Wir waren in der Bucht von Tananger, aber der Anlegewind setzte uns wieder mit 22Kn zu. Wir müssen das Groß jetzt bergen, ansonsten werden wir im Hafen Schwierigkeiten bekommen.
Nun in den Wind zu gehen, ist so eine Sache. Das schlagende Groß haben wir bei stampfendem Boot geborgen und aufgeatmet.

Unser Lieblingsplatz war scheinbar nicht frei, doch eine kleine Nische war für uns wie geschaffen. Der Wind war weg und wir legten an, als führen wir Auto. Die Leinen hat uns ein freundlicher Skipper angenommen, danke.

Aus dem Hafen und dem Fjord ...


Unter Vollbesegelung vor dem Wind,
der Wind raumt noch ein wenig

So schön kann man es haben ...
... in der Sonne mit ...


... rauschenden Wellen
Der Maler ist unbekannt!


Tananger in Sichtweite, wir freuen uns zu früh!
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Dienstag, 22. Mai 2018

Rekefjord, Norwegen, 20. bis 21. Mai 2018

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Route: 50 Seemeilen, bis heute: 400
09:53 Stunden, Temp.: 18-12°C
Sonnenaufgang: 04:55, Sonnenuntergang: 22:07













Mandal haben wir um 12:04 Uhr verlassen, um 2 Stunden später, zum Hafen von Båly zu gelangen.
Unterwegs haben wir, auf Grund der Wetterveränderungen, immer wieder unsere Meinung geändert und obwohl wir, unter der Maschine so eine lange Fahrt nicht machen wollten, haben wir beschlossen nach Farsund, später nach Kirkehamn und doch zuletzt nach Rekefjord zu fahren. Es gelang uns, noch vor dem Sonnenuntergang anzukommen.

Außer 2 Motorbooten, fanden wir keine weiteren Gäste.

vorbei an unzähligen Anglern, ...

... vorbei an Lindesnes ...
... und Lista ...



... angekommen, noch vor Sonnenuntergang ...


1 Tag später ...





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Sonntag, 20. Mai 2018

Mandal, Norwegen, 18. bis 20. Mai 2018 (aufgewärmt)

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Route: 24 Seemeilen, bis heute: 350
05:06 Stunden, Temp.: 18-22°C
Sonnenaufgang: 04:53, Sonnenuntergang: 21:56













Schweren Herzens, haben wir Stokken um 11 Uhr verlassen. Kurz darauf waren wir mit dem Großsegel, vor dem Wind mit 5-6Kn, unterwegs. Die Einstellung passte immer perfekt, es wurde, bis zum Ziel, nicht angefasst!

Kurz vor Mandal hatten wir Anlegewind von 18Kn. Wegen des vielen Verkehrs im Hafen, haben wir vorher das Groß geborgen und die Fahrt der Maschine überlassen.

Den schönsten Liegeplatz haben wir auch bekommen, die Norweger haben uns die Leinen genommen, danke.
So einen warmen Segeltag, mit Sonne und Landschaft, würden wir uns immer wieder wünschen!









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Stokken, Kristiansand, Norwegen, 15. bis 18. Mai 2018

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Route: 15 Seemeilen, bis heute: 326
03:39 Stunden, Temp.: 24-24°C
Sonnenaufgang: 04:59, Sonnenuntergang: 21:48













Einfach fantastisch, um ca. 11 Uhr haben wir Lillesand verlassen, sonnig und warm.
Bald waren wir da, alles frei und von paradiesischer Schönheit. Nur noch zwitschernde Vögel und  das Blöken der naturpflegenden Schafe mit ihren Jungen. Hier haben wir große Flächen von Bärlauch gefunden, sie werden scheinbar nicht gefressen.

Wir bleiben hier und schauen zu, wie Trinity sich an der Umgebung labt und ruhen uns aus. Nach 2 Tagen möchten wir einfach nicht weg, wir sollten aber.

Wir glauben, dass die Norweger noch mit ihren Lauben und Zäune beschäftigt sind, Ausländer haben wir nur vereinzelt wahrgenommen. Von dem Nationalfeiertag ist hier nichts zu merken, danke.

Unser alter Freund, Östein kam mit seinem 1-Takter und ist bei uns längsseits gegangen. Wir hatten, bis spät, die Probleme der Welt gelöst!



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Montag, 14. Mai 2018

Lillesand, Norwegen, 13. bis 15. Mai 2018 (aufgewärmt)

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Route: 65 Seemeilen, bis heute: 311
11:18 Stunden, Temp.: 19-20°C
Sonnenaufgang: 05:01, Sonnenuntergang: 21:43













Irgendwie wurde ich um 3 Uhr wach. Eine Stunde später saß ich schon vor der Kiste und suchte die Verifizierung der Wettervorhersage von gestern, vergebens.

Es hat sich alles geändert, der Wind flauer und von Achtern. Noch 4 Sunden zuvor hatte man uns weisgemacht, das wir einen seitlichen Wind bekommen werden, zwischen 9 und 14Kn, nun hatten wir 4-5Kn von Achtern.
Dafür bekamen wir nicht nur seitliche Wellen von über 1m, sondern auch südliche um fast die gleiche Stärke. Kurz lagen wir mitten im Skagerrak in einer Kreuzsee. Immer wieder kamen Serien von Kaventsmännern die uns hin und her schaukelten und mit achterlichem Wind konnten wir nichts dagegen setzen.
Was nun? Wir jagen wieder dem Wind nach! Nach 5 Stunden hatten wir ihn, inzwischen auf 17Kn angewachsen. Er hat uns, trotz 1-2Kn Gegenstrom, auf über 7Kn gebracht. Über die Kaventsmänner konnten wir nur noch lachen. Mit wenig Lage haben wir sie einfach ausgeritten.

Im Hafen wieder schwachwindig aber sonnig, wie den ganzen Tag.
Hier ist gähnende Leere, der Skipper eines Motorbootes sonnt sich und ein Segler experimentiert mit einer Wasserpumpe, von den norwegischen Nixen, keine Spur!

Lillesand in alter Frische. Kaum angekommen besuchen uns 2 Zollbeamten und erkundigen sich, ob wir Alkohol an Bord haben. Nach unseren Angaben, überfliegen sie das ganze Schiff, die Papiere von Trinity und verabschieden sich so freundlich, wie sie gekommen waren.

Hirtshals, frühmorgens vor der Abfahrt

Unterwegs
Eine größere Brietorte haben sie nicht gehabt!



Norwegen voraus
Lillesand












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